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Constantia Glen 2007 Ehre, wem Ehre gebührt Das Ergebnis kann sich mehr als sehen lassen. Schon in der Nase haben wir es mit einem diffizilen und komplexen Geflecht dunkler bis dunkelster Aromen zu tun. Brombeeren und schwarze Johannisbeeren tragen die Fruchtnoten, untermalt von Pfeffer, Rauch, Zeder und Kaffee. Aufgehellt wird dieser dunkle Schleier von feinen Vanille- und Marzipannoten, die den akribischen Einsatz französischer Eiche rechtfertigen. Ist die Nase schon beeindruckend, ist es das Gefühl auf der Zunge fast noch mehr. Gerade hier macht sich der Einsatz der beiden Marginalrebsorten perfekt bemerkbar und verleiht dem Wein eine kompakte, konzentrierte Struktur, die ihm Potenzial für ein gutes Jahrzehnt mitgibt. Dass der Wein auch heute schon großen Spaß macht, dafür sorgen neben all der aromatischen Fülle auch perfekt gereifte Tannine. Dekantieren ist auf jeden Fall eine gute Idee und danach begleitet ihn jeder Rinderbraten und jedes Schmorgericht optimal. Der Constantia Glen gehört trotz seiner Jugend zweifellos zu den großen Rotweinen Südafrikas.
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Constantia Three 2008 Gezeichnet vom Ort Unten am Kap, dort wo die Berge zwischen den Ozeanen abfallen, demonstrieren die südlichsten Weingärten des Kontinents im Constantia Saddle ihr ganzes Potenzial. Karg ist es hier, kühler als sonstwo in Südafrika und doch wurzeln hier noch immer Rebstöcke, die roten Saft für großen Wein bergen. Gerade dieses oft kritisch betrachtete Terroir ist es, das sich in dem ersten der beiden großen Rotweincuvees von Constantia Glen, dem Constantia Saddle spiegelt. Mineralische, fast salzige Spuren finden sich in einem Wein, der sowohl Straffheit als auch immense Dichte mit sich bringt. Doch fangen wir am Anfang an. Bestockt sind die Weinberge mit Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc und Merlot, wobei die beiden Cabernets den Ton angeben. Und so paart sich in der Nase fürs erste die kräutrige Würzigkeit des Cabernet Franc mit den Cassis- und Tabakaromen des Cabernet Sauvignon. Doch spielt auch schon hier das Terroir nicht nur die zweite Geige. Pfeffer und Teer, Salz und Rauch machen den Duft der Cuvee zu einem komplexen Vergnügen. Eine dritte Komponente taucht dann vor allem am Gaumen auf. Der gekonnte Einsatz neuer französischer Eiche Constantia Glen überlässt hier nichts dem Zufall und das ist gut so. Sechs französische Küfer waren im Einsatz, ein Aufwand der sich lohnt. Weiche aber immer noch engmaschige Tannine stützen die Saftigkeit des Merlots, zarte Vanille balanciert mit den pfeffrigen und mineralischen Aromen, die Frucht bleibt dabei stets präsent, wird aber nie aufdringlich und ist das finale und animierende Mosaik in einem beeindruckenden Gefüge. Alkohol: 14,0 % vol. |
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